Hyalomma Riesenzecke
AdobeStock/Christian Horz
Symbolbild

Die Hyalomma-Riesenzecke gilt seit kurzer Zeit als Bedrohung für Mensch und Tier in heimischen Gefilden. Warum Sie sich vor dieser ungemein großen Zecke in Acht nehmen sollten.

Sommerzeit – Zeckenzeit. Neben der bekannten „herkömmlichen“ Zecke sorgte seit wenigen Jahren eine ganz besondere Art für Aufruhr – die Hyalomma, eine tropische Riesenzecke, die gefährliche Krankheiten übertragen kann.

Hyalomma-Riesenzecke: Aussehen und Größe

Die Hyalomma-Zecken stammen ursprünglich aus den tropischen Gebieten in Afrika und Südasien und sind wahrscheinlich über Zugvögel oder Reisende mit Haustieren nach Deutschland eingeschleppt worden. Sie ist bis zu dreimal größer, als eine hier heimische Zecke und kann im vollgesaugten Zustand bis zu zwei Zentimeter groß werden. Erkennungsmerkmale sind neben der ungewöhnlichen Größe auch die gestreiften, langen Beinchen.

Überträger von Fleckfieber und Krim-Kongo-Fieber

Die Riesenzecke ist Überträger gefährlicher Krankheiten, z. B. dem Fleckfieber und dem Krim-Kongo-Fieber. Fleckfieber führt beim Menschen zu Hautausschlag, Kopf- und Muskelschmerzen, dem Gefühl von stark erhöhter Körpertemperatur sowie extremen Gelenkschmerzen. Bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika heilt Fleckfieber jedoch folgenlos ab.

Die Symptome vom Krim-Kongo-Fieber sind hohes Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Benommenheit und Magen-Darm-Beschwerden. Leider gibt es gegen das Krim-Kongo-Fieber-Virus weder Medikamente noch einen Impfstoff. Je nach Virusstamm liegt die Sterblichkeitsrate im Falle einer Erkrankung daher bei bis zu 50 Prozent, weil es beim Menschen zu einem schweren hämorrhagischen Fieber kommen kann.

Vorkommen und Lebensweise

Die Riesenzecke kommt in Deutschland erst seit wenigen Jahren vor. Der erste Fall von Fleckfieber aufgrund eine Bisses der Riesenzecke trat 2018 bei einem Pferdehalter in Nordrhein-Westphalen auf. In den darauffolgenden Jahren wurden immer mehr Zecken Hyalomma-Zecken gesichtet – und das in fast allen Bundesländern.

Die milden Winter lassen das Spinnentier leicht überwintern und die häufigeren Hitzesommer begünstigen die weitere Ausbreitung. Noch ist unklar, ob die im Winter überlebenden Tiere ausreichen, um langfristig eine eigene Population in Deutschland aufzubauen.

Die Hyalomma ist ein Jäger

Neben ihrer Größe gibt es noch einen entscheidenden Unterschied zu den hier heimischen Zecken: Die Hyalomma jagt. Sie kann ihre Opfer bis zu 100 Meter weit erkennen und setzt dann zur Verfolgung an. Nicht nur Tiere, sondern auch Menschen kann sie über längere Strecken verfolgen.

So schützen Sie sich vor Zeckenbissen

  • Tragen Sie lange Hosen, Oberteile mit langen Ärmeln, feste Schuhe und über die Hose gezogene Strümpfe. So machen Sie es den Zecken schwer, bis zur Haut zu krabbeln.
  • Tragen Sie am besten helle Hosen, um Zecken schneller zu entdecken. Sprühen Sie ein Zecken-Abwehrspray auf Körper und Kleidung. Diese sogenannten Repellents töten nicht ab, sondern halten sie mehrere Stunden über einen Geruchsstoff fern.
  • Kleinkinder sollten eine Kopfbedeckung tragen. Aufgrund ihrer Körpergröße befinden sich bei ihnen häufig Zecken im Kopfbereich.
  • Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien den gesamten Körper ab. Insbesondere Kinder sollten gründlich untersucht werden. Bevorzugte Stichstellen sind: Kniekehlen, Genitalbereich, Bauchnabel und die Achseln. Bei Kindern sollten Sie auch auf Haaransatz, Hals und Ohren achten.
  • Sollten Sie eine Zecke entdecken, muss sie umgehend entfernt werden. Nehmen Sie daher am besten eine Zeckenkarte oder -zange aus Ihrer Apotheke mit, wenn Sie im Wald oder auf einer Wiese unterwegs sind.

Zecken richtig entfernen

In der Regel können Zecken mit einer feinen, spitzen Pinzette entfernt werden. Dafür die Zecke mit der Pinzette knapp über der Haut ergreifen und langsam unter gleichmäßigem Zug gerade herausziehen. Es gibt auch spezielle Zecken-Pinzetten dafür. Bei Unsicherheit sollte jedoch immer der Hausarzt aufgesucht werden.

Entfernen Sie die Zecke vorsichtig mit einer Pinzette, Zeckenzange oder einer Zeckenkarte.
Egal welches Instrument Sie anwenden, wichtig ist, dass die Zecke im Kopfbereich so nah wie möglich an der Haut gefasst wird und gerade herausgezogen wird.
Mit einer Zeckenkarte geht es am einfachsten: Schieben Sie die Karte auf der Haut entlang, bis die Zecke komplett von der V-förmigen Auslassung umfasst wird. Dann heben Sie die Karte an – schon ist die Zecke entfernt.
Danach sollte die Wunde desinfiziert werden.
Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, suchen Sie einen Arzt auf, um den Parasit komplett entfernen zu lassen.
Zecken zerquetschen, dadurch können Krankheitserreger vermehrt oder schneller übertragen werden.
Mit einer drehenden Bewegung die Zecke herausziehen. Häufig bleibt dann der Kopf in der Haut stecken.
Das Spinnentierchen mit Öl, Nagellack oder Klebstoff bedecken. Auch das erhöht die Gefahr, dass die Zecke beschleunigt Krankheitserreger ins Blut abgibt.

Gründlich beobachten

Nach einem Zeckenbiss sollten Sie die Einstichstelle gründlich beobachtet. Bildet sich nach einigen Tagen bis Wochen eine deutliche ringförmige Hautrötung, typischerweise im Zentrum blasser als am Rand, ist eine Abklärung bei Arzt nötig. Das gilt auch bei grippeähnlichen Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen.

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