Krätze: Frau kratzt sich an Unterarm und Handgelenk.
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Symbolbild

Die Krätze ist eine ansteckende und stark juckende, parasitäre Hautkrankheit. Erfahren Sie mehr zu Ursachen, Symptome, Behandlung und wie Sie sich schützen können.

Krätze (medizinisch Skabies oder Scabies) ist eine ansteckende, stark juckende Hauterkrankung, die durch winzige Milben verursacht wird. Obwohl sie lange als Krankheit der Vergangenheit galt, tritt sie heute wieder häufiger auf – und hat mit mangelnder Hygiene wenig zu tun.

Weltweit sind rund 300 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen. Weil Krätze nicht zu den meldepflichtigen Erkrankungen zählt, gibt es keine genauen Zahlen. Aufgrund der verschriebenen Medikamente gehen Fachleute der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und des Robert Koch-Instituts jedoch von mehreren tausend Krankheitsfällen im Jahr aus. Etwas häufiger trifft es dabei Kinder, Menschen im Seniorenalter sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Was steckt hinter der Krätze?

Auslöser ist die Krätzmilbe, ein Spinnentier, das sich in die oberste Hautschicht eingräbt und dort winzige Tunnel anlegt. Die Weibchen legen in diesen Gängen ihre Eier ab. Der Milbenkot und die Hautreaktion auf den Befall lösen den typischen Juckreiz aus – besonders nachts und bei Wärme.

Typische Symptome

  • Rötlicher Hautausschlag mit kleinen Knötchen oder Pusteln
  • Feine, fadenförmige Gänge unter der Haut
  • Starker Juckreiz, vor allem nachts
  • Bevorzugte Stellen: Zwischenräume von Fingern und Zehen, Achselhöhlen, Bauchnabel, Genitalbereich, Knöchel, bei Kindern auch Gesicht, Kopfhaut und Fußsohlen

Der extreme Juckreiz gilt als Leitsymptom für die Krätze. Besonders in der Nacht und bei Wärme juckt die befallene Haut stark. Sie reagiert auf den abgesonderten Milbenkot allergisch. Da die Milben nachtaktiv sind und der Juckreiz durch die Bettwärme verstärkt wird, sind die Beschwerden dann besonders ausgeprägt.

Problematisch wird es, wenn durch das Kratzen Ekzeme entstehen und andere Krankheitserreger in die Haut eindringen, die Sekundärinfektionen begünstigen. Zudem sind körperliches Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit durch den Schlafmangel stark eingeschränkt.

Krätze und Ansteckung

Krätze wird durch längeren, direkten Hautkontakt übertragen – etwa in Familien, Pflegeeinrichtungen, Kitas oder beim Geschlechtsverkehr. Kurze Berührungen reichen meist nicht aus.

Bei einer Erstansteckung dauert es bis zu sechs Wochen, bevor sich der Hautausschlag zeigt. In dieser Zeit sind die betroffenen Menschen ansteckend, ohne es zu wissen. Tritt Krätze häufiger auf, zeigen sich die Symptome oft schon nach wenigen Tagen.

Borkenkrätze

Sie wird auch „Skabies crustosa“ genannt und ist eine besondere Form dieser Hautkrankheit. Sie äußert sich durch flächige Hautrötungen und Schuppenbildung. Besonders in den Handflächen, an den Ellbogen oder Füßen kann es aufgrund eines massiven Milbenbefalls zu dicken Krusten (Borken) kommen. Häufig sogar ohne Juckreiz. Borkenkrätze befällt in der Regel keine Menschen mit einem gesunden Immunsystem. Da sie sehr ansteckend und langwieriger ist, werden Infizierte in der Klinik behandelt.

Wie behandelt man Krätze?

Die Therapie erfolgt mit speziellen Mitteln (Antiscabiosa) in Form von Cremes, Lotionen oder Tabletten. Gängige Wirkstoffe sind Permethrin, Ivermectin, Benzylbenzoat oder Crotamiton.

  • Immer ärztliche Diagnose einholen – nur so wird die passende Behandlung gewählt.
  • Alle engen Kontaktpersonen gleichzeitig mitbehandeln, um einen „Ping-Pong-Effekt“ zu vermeiden.
  • Behandlung nicht vorzeitig abbrechen, auch wenn die Symptome nachlassen. Je nach Präparat kann die Ansteckungsgefahr noch 12 bis 48 Stunden nach der Behandlung bestehen.

Umgebung mitbehandeln

  • Kleidung, Bettwäsche, Handtücher bei 50 °C mindestens zehn Minuten waschen oder chemisch reinigen.
  • Nicht waschbare Textilien fünf Tage in einem geschlossenen Beutel bei Zimmertemperatur lagern.
  • Polstermöbel und Matratzen gründlich absaugen, Staubsaugerbeutel sofort entsorgen.

Pflanzliche Unterstützung

Studien deuten darauf hin, dass Produkte mit 5 % Teebaumöl Krätzmilben zusätzlich schwächen können. Dies ersetzt jedoch keine ärztlich verordnete Therapie.

Gut beraten

Kommen Sie bei Verdacht auf Krätze möglichst schnell in ärztliche Behandlung – je früher, desto leichter lässt sich die Ausbreitung verhindern. In Ihrer Apotheke beraten wir Sie zur richtigen Anwendung der verordneten Präparate, zur Hautpflege nach der Behandlung und zu unterstützenden Maßnahmen wie juckreizstillenden Lotionen oder hautberuhigenden Badezusätzen.

Hagen Domke,

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